Neue Vorgehensweise bei der Bekämpfung von Parasiten beim Pferd

17.11.2013

Die Wissenschaft hat eine Kotuntersuchungsmethode entwickelt, die es erlaubt, den Einsatz von Wurmkuren auf ein Minimum zu reduzieren, im besten Falle sogar darauf verzichten zu können.

Wenn die Parasiten einmal resistent auf alle Wirktoffe sind, ist es vorstellbar, daß unsere Pferde an einer Verwurmung sterben können.

Schon auf unserer sehr erfolgreichen Vortragsveranstaltung im Hotel Gäubodenhof in Straubing im Februar diesen Jahres, haben wir mit dem Thema "Verdauungsapparat des Pferdes" versucht, Euch über die neuesten Erkenntnisse und empfohlenen Vorgehensweisen bei der Parasitenbekämpfung der Pferde zu informieren.

Wir hatten als Referentin die wohl kompetenteste Pionierin auf diesem Gebiet -Dr. Anne Becher-als Referentin zu Gast.

Sie hat in zweieinhalb Stunden die Problematik so gut dargestellt, daß wir seitdem einen enormen Zuwachs an Anhängern für diese neue Vorgehensweise gewonnen haben.

Und die gemeinsam mit uns die neuen Erkenntnisse, die im Übrigen in Dänemark seit 10 Jahren schon Gesetz sind, anwenden.

Die Ergebnisse sind auch für uns bemerkenswert.

Auch unsere fünf eigenen Pferde sind, seit Anfang diesen Jahres, im Programm der selektiven Entwurmung und mussten seitdem noch kein einziges Mal entwurmt werden.

 

Der "Casus knacktus" dabei ist, daß es eine Kotuntersuchungsmethode nach dem Mc Master Verfahren gibt, die es ermöglicht, eine quantitative Berurteilung der Parasitensituation (Eizahl pro Gramm Kot) durchzuführen.

Wenn diese mit einer bestimmten Strategie angewandt wird, wird es nun möglich, Wurmkuren nur nach Bedarf einzusetzen und darüber hinaus auch die Wirksamkeit der zur Verfügung stehenden Wirkstoffe zu testen.

Die Resistenzsituation ist nämlich mittlerweile an einem beängstigenden Punkt angelangt.

Laut Frau Dr. Becher stehen wir mit dem "Rücken zur Wand".

Wenn die uns derzeit zur Verfügung stehenden Wirkstoffe, die in uns bekannten Präparaten beinhaltet sind, nicht mehr wirken,haben wir ein großes Problem.

 

Vorgehensweise:

  • regelmäßige Kotuntersuchung mehrmals im Jahr
  • Entscheidung, ob entwurmt werden muß oder nicht
  • Kontrolle der Wirksamkeit der Wurmkur im Falle, daß eine solche notwendig war.

Vorteile gegenüber "4 mal entwurmen pro Jahr mit wechselnden Präparaten"

  • Entgegenwirken der zunehmenden Resistenzentwicklung bei den Parasiten
  • Stärkung des Immunsystems, Ausbau der Immunität bei Jungpferden
  • Niedrigere Belastung des Pferdeorganismus mit Chemie
  • Ökologisch gesünder (z.B. weniger Rückstände der chemischen Substanzen im Grundwasser)


Über detailliertere Informationen beraten wir Sie gerne.
Vorträge in Ihrem Reitverein können wir gerne organisieren.
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